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Jahreshauptversammlung der Abteilung Emmendingen v.l. K.Rieth, J. Berger, A. Schlegel, R. Kesselring

Feuerwehr Emmendingen unter neuer Führung

Die Jahreshauptversammlung wurde um 20 Uhr wie gewohnt durch die Rheintalmusikanten eröffnet, Stadtbrandmeister Karlo Rieth begrüßte neben Stellvertreter Ralf Kesselring auch Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Kreisbrandmeister und Feuerwehrverbandsvorsitzenden Jörg Berger sowie die zahlreichen Vertreter aus Stadt und Gemeinden. Mit der Begrüßung bedankte sich Rieth unter anderem bei seiner Mannschaft für die geleistete Arbeit.

 

Schriftführer Patrick Kleiser blickte in seinem Jahresbericht 2011 noch einmal auf 212 Einsätze zurück, die die Feuerwehr zu bewältigen hatte. Daraus ging eine Zunahme an Einsätzen im Bereich der technischen Hilfeleistung (136 Einsätze) wie z.B. Mensch und Tierrettung, Verunreinigung von Strassen und Gewässer hervor. Davon wurden bei 9 Einsätzen, Personen über die Drehleiter gerettet. 2011 konnten insgesamt 13 Menschen gerettet werden.


Die finanzielle Lage der Feuerwehr Emmendingen beleuchtet Rechner Alexander Maier anhand der vorliegenden Zahlen, so dass die Kassenprüfer Florian Zuckschwerdt und Dieter Kreiner anschließend die Versammlung um Entlastung bitten konnten, die einstimmig erfolgte.

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10.02.2012 - Erst die Menschen, dann die Technik

BZ-INTERVIEW mit Karlo Rieth, der nach zwei Jahrzehnten als Stadtbrandmeister das Kommando der Feuerwehr abgibt.

EMMENDINGEN. Eine Zäsur wird es bei der Abteilungsversammlung am 24. Februar und bei der Gesamtwehr am 23. März geben: Karlo Rieth tritt nach zwei Jahrzehnten an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Emmendingen nicht mehr zur Wahl an. BZ-Redakteur Gerhard Walser sprach mit dem Stadtbrandmeister über Beweggründe, Veränderungen und Erfahrungen im Brandschutz. BZ Gerhard Walser

BZ: Seit 20 Jahren stehen Sie nun schon an der Spitze der Emmendinger Feuerwehr, zuvor waren Sie schon neun Jahre stellvertretender Feuerwehr-Chef. Karlo Rieth ist gewissermaßen die Feuerwehr in Person. Warum jetzt der Abschied vom Amt?

Rieth: Nun, man wird nicht jünger. Meine Töchter sind mittlerweile schon 24 und 28 Jahre und die Familie hatte bei allem Verständnis viel auf mich verzichten müssen. Es waren sehr arbeitsintensive Jahre – immer fast 24 Stunden erreichbar sein, kaum einmal ein freies Wochenende. Es reicht einfach. Ich möchte auch mal mit meiner Frau ohne Funkgerät spontan mit dem Fahrrad hinaus in die Natur. Außerdem führe ich ein Unternehmen mit 50 Angestellten. Da muss man auch täglich seinen Mann stehen, den Kopf frei haben und ordentlich Gas geben.

BZ: Was war Ihnen im Rückblick das Wichtigste in Ihrer Amtsführung?

Rieth: Den Spaß am Feuerwehrdienst zu vermitteln und junge Leute für das Ehrenamt zu motivieren. Sonst sind die Aufgaben gar nicht zu bewältigen. Da muss man ständig hintendran sein, den neuesten Stand der Ausbildung vermitteln und die Technik entsprechend anpassen. So haben wir es eigentlich immer gehalten. Erst kommen die Menschen, dann die Ausrüstung und nicht umgekehrt. Wir haben zunächst die Führungsgruppe ausgebildet und dann erst den passenden Einsatzleitwagen ausgesucht.

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17.11.2011 - Gemeinschaftsaktion animiert junge Menschen, sich der Risiken im Straßenverkehr bewusst zu sein.

 

BZ - Markus Zimmermann

Während sich ein Notarzt um den „schwerverletzten“ Dummi im Fahrzeug kümmert,

öffnen die Männer der Emmendinger Feuerwehr mit kraftvollen Spreitzern und Zangen

die Karosserie am Übungsfahrzeug auf dem Hof des Goethe-Gymnasiums

Foto: Markus Zimmermann

 

KREIS EMMENDINGEN. Mit Blaulicht und Sirene fahren kurz hintereinander Polizei, DRK- und Feuerwehreinsatzfahrzeuge auf den Hof des Emmendinger Goethe-Gymnasiums. Die Rettungsdemonstration im Rahmen des Aktionstages für junge Fahrer erweist sich als Zuschauermagnet, die jungen Beobachter sind beeindruckt.

Rund 400 Teilnehmer zählt Georg Henkel, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, bei den Aktionstagen beim "Goethe" und an den GHSE in Emmendingen sowie beim Waldkircher Gymnasium. Diese Woche findet die Präsentation beim Kenzinger Gymnasium statt. "Ein erfreulicher Zuspruch", so Henkel. Die Kreisverkehrswacht veranstaltet die Aufklärungsaktion in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Emmendingen, den Schulen, dem Landratsamt, der Drogenberatungsstelle Emma und den Rettungskräften. Zielgruppe sind Schüler ab 16 Jahren, also Jugendliche, die kurz vor der Führerscheinprüfung stehen oder bereits motorisiert am Verkehr teilnehmen. Für manche der Angesprochenen hält nicht nur der Selbstversuch mit der Alkoholsimulationsbrille einen Aha-Effekt bereit. "Überrascht sind die Teilnehmer immer wieder, wenn wir ihnen mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen auch bei manipulierten Mofas aufzeigen", erklärt Ronny Heinig, der bei der Polizeidirektion für Prävention zuständig ist. Ebenso sei vielen jungen Menschen gar nicht bewusst, dass Auffälligkeiten, beispielsweise durch Zerstörungen oder Komasaufen auch als Fußgänger dazu führen können, dass sie erst gar nicht zur Führerscheinprüfung zugelassen werden. Viele Fragen jedenfalls können die Polizeibeamten an ihrem Infotisch beantworten – und diese gehen weit über den Verkehrsbereich hinaus, erklärt Monika Fischer, Leiterin der Abteilung Verkehrserziehung.


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