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Unter schwierigen Bedingungen..

Das unterirdische Labyrinth in den Kellern der Firma Färber und die künstliche Verräucherung machten Feuerwehrübung realitätsnah.

Menschenrettung unter extrem schwierigen Bedingungen übten die Mitglieder des 1 und 3. Zugs der Emmendinger Feuerwehr im stillgelegten Keller der Firma Färber.


EMMENDINGEN. Menschenrettung und Brandbekämpfung unter erschwerten Bedingungen stand auf dem Dienstplan der Emmendinger Feuerwehr. Insgesamt 23 Mitglieder des ersten und dritten Zugs übten in den leer stehenden Kellergewölben auf dem Areal der Firma Färber an der Neustraße unter Bedingungen, die realitätsnäher nicht hätten sein könnten.


Die Tristesse der Umgebung hätte sich auch als Filmkulisse für einen Sozialkrimi hervorragend geeignet. Das Hauptgeschehen fand unter Tage statt. Angenommen wurde, dass sich bei Renovierungsarbeiten im Keller ein Brand entwickelte und das Kellergewölbe total verrauchte. Die Feuerwehr wurde alarmiert.


Nicht einmal Stadtbrandmeister Ralf Kesselring, der die Übung leitete, wusste mehr vom "Brand" geschehen bis zum Eintreffen der Löschfahrzeuge am Einsatzort. Dort teilten ihm Hermann Bührer, ehemaliger Leiter des dritten Zugs und mit 63 Jahren ältester aktiver Emmendinger Feuerwehrmann, mit, dass ein Feuer ausgebrochen sei. Chris Dümmig und Florian Zuckschwerdt, die Leiter des ersten und dritten Zugs, überraschten dann den Stadtbrandmeister mit der Meldung, dass zwei Mitarbeiter einer Arbeitskolonne bei Renovierungsarbeiten in dem weitläufigen Kellergewölbe als vermisst gemeldet seien. Der rasche Einsatz der Atemschutzträger war jetzt lebenswichtig.

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Leistungsschau Emmendingen: Feuerwehr Emmendingen im „Einsatz“

Direkt im Anschluss an die Eröffnungsfeier am Samstag gab es von der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz eine gemeinsame Vorführung zum Thema „Technische Hilfe nach Verkehrsunfällen“.

Mit Kommandowagen, Vorausrüstwagen, Löschgruppenfahrzeug und Rüstwagen rückte die ­Emmendinger Feuerwehr an. P10502499


Von Erkundung, über erforderliche Erstmaßnahmen um Zugang zu verunfallten Personen zu bekommen, bis hin zur patientengerechten Rettung in Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften des DRK wurde alles gezeigt. Kommandant der Feuerwehr Ralf Kesselring und Roland Hess von der DRK-Kreisgeschäftsstelle erklärten den zahlreichen Zuschauern, welche Arbeitsschritte bei einem Verkehrsunfall erforderlich sind.

Im Anschluss fand sich dann auch noch Zeit um interessierten Zuschauern Fragen rund um die Feuerwehr zu beantworten.

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Innenminister Reinhold Gall: "Die Menschen in Baden-Württemberg können sich auf ihre Feuerwehr verlassen"

"Bei 98.553 Einsätzen haben die Feuerwehren im Land insgesamt 7.746 Menschen gerettet. Im Vorjahresvergleich ist die Anzahl der geretteten Personen damit um 806 oder 11,6 Prozent angestiegen, bei lediglich 3,7 Prozent mehr Einsätzen. Diese Zahlen sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass sich die Menschen in Baden-Württemberg auf ihre Feuerwehr verlassen können." Das sagte Innenminister Reinhold Gall bei der Vorstellung der Feuerwehrstatistik für das Jahr 2011 am Freitag, 25. Mai 2012, in Stuttgart.


Die Mitgliederzahlen der Feuerwehren seien zwar leicht zurückgegangen, liegen mit 110.034 Mitgliedern in den Einsatzabteilungen aber immer noch auf einem hohen Niveau und höher als noch vor fünf Jahren (2006: 108.412 Feuerwehrangehörige). "Dass nach wie vor viele Frauen und Männer den wichtigen Dienst verrichten, liegt auch daran, dass die Feuerwehr als moderne, gut ausgebildete und hoch motivierte Organisation und Bürgerinitiative im ursprünglichen Sinn gilt", betonte Gall. Allerdings sei der leichte Rückgang ein Signal, bei der Bevölkerung noch mehr für die Mitarbeit und für das Ehrenamt bei der Feuerwehr zu werben. Erfreulich sei, dass sich bei den weiblichen Feuerwehrangehörigen die Zahl um rund sechs Prozent erhöht habe. Bei den Einsatzabteilungen sei der Frauenanteil mit 4,2 Prozent aber immer noch recht gering. "Bei der Mitgliederwerbung müssen wir unser Augenmerk darauf richten und auch gezielt Frauen ansprechen", so der Innenminister. "Gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund, denen dieses so wichtige Ehrenamt vielleicht noch unbekannt ist, da sie nicht seit Generationen damit leben."

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