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Baum fällt! - Motorsägenlehrgang beim Forstamt in St. Peter

Am 17. und 18. Mai nahmen insgesamt 15 Kameraden aus allen Abteilungen am Motorsägen-Grundlehrgang Modul 1 und 2 des Forstamtes St. Peter teil. Der Lehrgang vermittelte Grundlagen für die richtige Handhabung der Motorsäge. Hierbei ­standen neben entsprechenden Schnitttechniken auch die Wartung und Pflege auf dem Programm.

Weitere Schwerpunkte waren: Unfallverhütung, Motorsägen Typen, Anwendungsbereiche, Wartung und Pflege der Motorsäge, Schneidegarnitur und GruppenbildSchärfübungen, Holzerntewerkzeug und Baumfällung (praktischer Teil).Baum fällt!

Die Theorie wurde im Gerätehaus Emmendingen abgehandelt, die Praxis folgte dann in der Allmend zwischen Wasser und Reute.

Man hörte nur positive Resonanz der Teilnehmer, was auch für die Kompetenz des Forstamtes in Sachen Weiterbildung spricht. 

Vielen Dank an die Teilnehmer für die investierte Zeit, immerhin musste dafür auch ein Tag Urlaub geopfert werden.

Zumindest hat jedoch das Wetter ein Einsehen mit den Teilnehmern und es blieb weitestgehend trocken.

 

Frauen am Zug

Die Zeiten, in denen die Feuerwehr ein reiner Herrenklub war, gehen ihrem Ende entgegen – auch in Emmendingen.

Die Männerbastion an Schlauch und Spritze ist gefallen: Immer mehr Frauen arbeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr. Das veraltete Rollenbild hat sich – zumindest vielerorts – geändert. Das muss es auch, es fehlt an Nachwuchs. Der Deutsche Feuerwehrverband wirbt deshalb schon länger mit Plakaten und der Kampagne "Frauen am Zug" um weibliche Unterstützung.

Unter den mehr als eine Million Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland sind fast 85 000 Frauen. Das sind mehr als acht Prozent. Auch in Emmendingen arbeiten Frauen aktiv bei Brand- und Rettungseinsätzen mit. Derzeit sind es fünf Frauen von insgesamt 179 Aktiven. Bei der Jugendfeuerwehr sind 14 von 51 Mitgliedern Mädchen im Alter von zehn bis 17 Jahren.

v.l. D. Schlegel, L. Wörner


Die erste Frau in der Emmendinger Wehr war Diana Schlegel (siehe Interview). "Sie hat eine Lanze gebrochen", sagt Kommandant Ralf Kesselring. Mit ihrem Eintritt am 18. Juni 2007 hat sie Geschichte geschrieben. Und das schon zum zweiten Mal: 1994 war sie auch das erste Mädchen in der Jugendfeuerwehr in Bombach.


Die Pionierin hat damit den Weg für weitere Amazonen geebnet – etwa für Laura Wörner, die zur Abteilung Mundingen gehört. "Wir sind dort zwei Frauen von insgesamt 38 Aktiven", sagt Wörner. Seit zwei Jahren ist sie dabei. Wie sie zur Feuerwehr kam? "Das war Zufall. Mein Bruder war in der Jugendfeuerwehr. Dadurch bin ich drauf aufmerksam geworden. Und seither mit viel Spaß dabei."

Demnächst wird Laura Wörner eine Ausbildung anfangen. Der Arbeitgeber akzeptiert das ehrenamtliche Engagement der jungen Frau. Nicht selbstverständlich, denn wenn der Pieper schrillt, muss sie alles stehen und liegen lassen – und sofort zum Einsatzort eilen.


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"Nichts für Zartbesaitete"

BZ-INTERVIEW mit Feuerwehrfrau Diana Schlegel aus Emmendingen über ihre Anfänge bei der Feuerwehr, heikle Einsätze, Vorurteile, Familie, Beruf und Freizeit.

Allein unter Männern? Wie es als Frau in der Feuerwehr ist, fragte Birgit Herrmann die Feuerwehrfrau Diana Schlegel aus Emmendingen.

BZ: Frau Schlegel, Sie waren bei der Feuerwehr Emmendingen 2007 die erste und sind bis heute die einzige Frau bei den Aktiven der Kernstadt. Wie fühlt man sich als Frau unter 69 Männern? D. Schlegel

Diana Schlegel: Echt gut! Ich genieße vor allem, dass ich den Kerlen auch mal Kontra geben kann, und nach zwei Stunden ist alles vergeben und vergessen. Das ist bei Frauen nicht so.


BZ: Feuer, Flammen, rote Flitzer: Wollten Sie immer schon Feuerwehrfrau werden?

Schlegel: Ja, das war schon früh klar. Ich wollte eigentlich sogar Berufsfeuerwehrfrau werden. Das war auch der Grund, warum ich eine Kfz-Lehre gemacht habe. Die Voraussetzung für den Feuerwehrberuf ist ein technischer Beruf.


BZ: Wie kamen Sie in diese Männerwelt?

Schlegel: Daran ist mein Bruder schuld. Er wurde vom Feuerwehrkommandanten in Bombach für die Jugendfeuerwehr angeworben. Ich wollte dann auch mitmachen. Das war 1994.

 

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