Get Adobe Flash player
20.09.2017  um 13:23 Uhr  Brandmeldealarm  - Emmendingen, Martin Luther Strasse  mehr ...
15.09.2017  um 13:38 Uhr  Kleinbrand  - Emmendingen, Fritz Boehle Strasse  mehr ...
15.09.2017  um 09:22 Uhr  Technische Hilfe DL  - Emmendingen, Landvogtei  mehr ...
Banner

Zugmaschine eines mit 35000 Litern Kraftstoff beladenen Tanklastzuges fängt Feuer

P112 00002

Auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Riegel und Teningen in südlicher Richtung, geriet ein mit ca. 35.000 Litern Benzin und Diesel beladener Tankzug bei der Auffahrt auf die Autobahn in Brand. Um 00:41 Uhr wurde die Feuerwehr Abteilung Emmendingen komplett alarmiert, zusätzlich wurde umgehend die Abteilung Wasser mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Ebenfalls auf der Anfahrt war der stellvertretende Kreisbrandmeister Karl Weiß, der auf Grund weiterer Meldungen die Feuerwehren Endingen und Kenzingen nachalarmieren lies.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Zugmaschine bereits in Vollbrand und das Feuer drohte auf den Tankauflieger überzugreifen, an dem bereits eine Tankkammer durch das Feuer durchgebrannt war. Daraufhin wurde mit einem massiven Schaumangriff das Feuer eingedämmt und zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung die Feuerwehren Teningen (mit Gefahrgutzug) und Herbolzheim alarmiert. Mit allen eingesetzten Kräften konnte ein Übergreifen des Feuers auf den kompletten Tankzug verhindert werden. Während der Löscharbeiten waren beide Richtungsfahrbahnen komplett gesperrt und der Verkehr in Riegel bzw. Teningen ausgeleitet. 


IMG 8986

Der massive Einsatz aller Feuerwehren zeigte Wirkung und bereits um 01:07 Uhr konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden und nach einer Stunde „Feuer aus“. Nach dem Ablöschen des Tankzuges war ersichtlich, dass durch die Hitze des Feuers die Tankhülle bereits beschädigt und zum Fahrerhaus hin ein großes Loch entstanden war, das sich jedoch oberhalb des Flüssigkeitsstandes befand und dadurch keine Treibstoff auslief. Lediglich der eigene Fahrzeugtank war so stark beschädigt, dass aus diesem noch ca. 70 Liter Dieselkraftstoff abgepumpt werden musste.

Weiterlesen...

 

Auf Kurs für Gold, Silber und Bronze

19 Wehren aus dem Landkreis bei Prüfung für Leistungsabzeichen.

EICHSTETTEN. Konzentration, Sorgfalt, Schnelligkeit, aber auch Freude an der Teamarbeit standen im Vordergrund bei den Leistungsübungen in Bronze, Silber und Gold für die Feuerwehren des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, deren Gastgeber die Freiwillige Feuerwehr Eichstetten war. Das große Banner mit dem Slogan "Ehrensache! Ehrenamt! Eichstetten", das die Gäste schon von weitem begrüßte, galt dabei als Statement für alle teilnehmenden Wehren, die sich in den Dienst einer guten und so überaus wichtigen Sache stellen.


124463339Insgesamt 19 Feuerwehren des Landkreises nahmen mit einer Rekordzahl von 41 Gruppen an den Leistungsübungen teil, um die begehrten Abzeichen in Empfang zu nehmen. Das Szenario für die Bronze-Anwärter war eine offene Scheune, vor der gelagerter Sperrmüll in Brand geraten war. Das Feuer drohte durch ein offenstehendes Fenster auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Ein Mensch im ersten Obergeschoss musste abgeseilt werden. Für diesen Löschangriff hatten die Teilnehmer sieben Minuten Zeit. Die Silber-Prüflinge hatten ein zweigeschossiges Wohnhaus vor sich, in dessen Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen war, das auf das Dach überzugreifen drohte. Die Löschwasserversorgung erfolgte über einen Löschteich. Hier durften sich die Prüflinge maximal acht Minuten Zeit lassen. Die Gruppen, die mit Gold nach Hause fahren wollten, bekamen die Aufgabe, den Brand in der Garage eines zweigeschossigen Wohnhauses zu löschen, wobei Schaum zum Einsatz kam. Im Obergeschoss machte sich eine Person bemerkbar, die um Hilfe rief und gerettet werden musste.

Weiterlesen...

 

Gasaustritt bei Betanken der Flüssiggastankstelle

GasaustrittUm die Mittagszeit war eine Speditionsfirma mit der Befüllung des Flüssiggasvorratstank bei der Firma Tankhof Grün an der Bundesstraße in Mundingen beschäftigt. Aus ungeklärter Ursache wurde der Vorratstank mit zu viel Flüssiggas befüllt, so dass das Überdruckventil auslöste und größere Mengen Flüssiggas freisetzte. Das Flüssiggas strömte unter anderem in den Werkstattbereich einer benachbarten Lackierfirma. Ein Mitarbeiter der Tankstelle informierte umgehend über den Notruf 112 die Integrierte Leitstelle Emmendingen, die sofort den Gefahrgutzug der Feuerwehr Emmendingen den, den Chemie-Fachberater Dr. Christian Schlenk sowie den Kreisbrandmeister Jörg Berger alarmierte.

Die Einsatzstelle wurde wegen der Explosionsgefahr weiträumig abgesperrt, die Polizei veranlasste umgehend die Vollsperrung der B3 von der Mundinger Kreuzung bis zur Einmündung Am Stockert. Mit Gasmessgeräten wurde der Gefahrenbereich permanent überwacht und die angrenzenden Betriebe vorsichtshalber evakuiert. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz mit Wasser, Schaum und Pulver sicher. Nach Absprache mit der Spedition und dem Chemie-Fachberater wurde entschieden den Gastank abblasen zu lassen und zeitgleich über einen Tankwagen den Vorratstank abzupumpen. Die Maßnahmen zeigten Wirkung und nach ca. einer Stunde war der Fülldruck der Anlage wieder auf Normaldruck gefallen. Die Tankanlage konnte im Anschluss wieder an den Betreiber übergeben werden, der diese jedoch vorerst außer Betrieb nahm. Um 13:36 Uhr konnte die Feuerwehr wieder komplett abrücken und die Vollsperrung der B3 aufgehoben werden.

Im Einsatz waren der Gefahrgutzug der Feuerwehr Emmendingen mit 36 Mann und 5 Fahrzeugen, Chemie-Fachberater Dr. Christian Schlenk (Feuerwehr Denzlingen), Kreisbrandmeister Jörg Berger, das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, die Polizei mit mehreren Streifenwagen.