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Balkon vor Brand durch Böller schützen

Deutscher Feuerwehrverband rät: Weihnachtsbaum nicht auf Terrasse lagern

 

Berlin – Auf Balkon oder Terrasse sammeln sich im Winter oft viele Dinge an: Gartenmöbel, Sonnenschirm, leere Kisten oder Zeitungsstapel. Man plant, sie beim Frühjahrsputz zu entsorgen oder im Sommer wieder in 

den Garten zu stellen – doch vor allem an Silvester ist dieses Gerümpel gefährlich. „Wenn Balkon oder Terrasse vollgestellt sind, erhöht sich damit die Brandlast ungemein“, warnt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). 

Foto: Münchner Abendzeitung

Vor allem leicht entzündliche Materialien wie Papier oder der trockene Weihnachtsbaum sollten in der Silvesternacht nicht draußen gelagert werden. Sie könnten durch einen fehlgeleiteten – oder gar gezielt abgeschossenen – Böller in Brand gesetzt werden. Ein solcherart angefachtes Feuer kann sich unter Umständen auch in die Wohnung ausbreiten.

Daher rät der Fachverband, die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen: „Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbaren Gegenstände von Balkonen, Terrassen und aus Hauseingängen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.“ Wenn der Balkon doch brennt, sollte man nur dann versuchen, das Feuer zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten gilt: Türen schließen, mit allen Personen die Wohnung verlassen und die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren!

 

Lesen Sie auch hier: Feuerwehren geben Tipps für sicheres Silvester

 

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband: www.feuerwehrverband.de

 

Die Allzweckwaffe der Feuerwehr

Nein, das war kein Einsatz am Rathaus – die Feuerwehr stellte am Dienstagabend ihre beiden neuesten Fahrzeuge vor: das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Abteilung Emmendingen und dessen "kleinen Bruder" in Kollmarsreute.

Schlüsselübergabe HLF

EMMENDINGEN. Nur der Name Hilfeleistungslöschfahrzeug ist etwas sperrig bei dem neuen Feuerwehrfahrzeug. Ansonsten ist es universell einsetzbar: Es ist in Notfällen als Erstes vor Ort – was es seit August schon mehrfach gezeigt hat.

Am Dienstagabend übergab Oberbürgermeister Stefan Schlatterer formell die Schlüssel für das fast 400 000 Euro teure Fahrzeug (94 000 Euro gab’s als Zuschuss) an Stadtkommandant Ralf Kesselring, der es als "unsere Allzweckwaffe" bezeichnete: Denn es ist für nahezu alle Einsatzlagen ausgerüstet, verfügt über Wassertank (wichtig bei Fahrzeugbränden auf der Autobahn), Spreizer und viele weitere Geräte. Der kleine Bruder steht seit Juli in Kollmarsreute und war im Rathaushof auch zu besichtigen; er dient auch der Umsetzung des neuen Konzeptes, mit dem die Feuerwehr gewährleisten will, dass auch tagsüber immer genügend Leute für den Einsatz verfügbar sind.

"Die Verfügbarkeit tagsüber ist mittlerweile das größte Problem", sagte Kesselring bei der Übergabe. "Aber wir sind da noch recht gut dran – als 2013 der Bombenalarm im Ramiegelände war, haben wir 80 Leute zusammenbekommen, das ist ordentlich." Ein dickes Lob gab’s vom OB: "Ohne euch geht es nicht – und das einzige, was die Stadt tun kann, ist, zu einer anständigen Ausstattung beizutragen."

 


Quelle: bz-online / Sylvia-Karina Jahn

 

Werkfeuerwehr des Zentrum für Psychiatrie hielt Großübung ab – 165 Kräfte im Einsatz Beteiligung vom Deutschen Roten Kreuz und Feuerwehr Emmendingen – Stellvertretender Werkfeuerwehrleiter Burst: "Übung wichtig für neue Konzepte!“

Mit Fluchthauben zum Schutz vor Rauch wurden die „Patienten“ evakuiert. Bei „bettlägerigen Personen“ kamen Rettungsmatten und sogenannte „Evac Chairs“ (tragbare Rollstühle) zum Einsatz. In und am Neubau für Alterspsychiatrie im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (ZfP) probte die Werkfeuerwehr mit einer Großübung am frühen Abend den Ernstfall. Es wurde ein Brand auf der Photovoltaikanlage angenommen, der auf zwei Elektroverteiler übergriff.

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Außer den bei dem Brand Verletzten galt es, etwa 25 unverletzte, aber bettlägerige Personen zu bergen.

Neben 45 Kräften der Werkfeuerwehr waren 90 Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Einsatz. Hinzu kamen 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Emmendingen. Aufgrund eines realen Einsatzes in der Wiesenstraße kamen diese etwas später zu der Großübung. 


„Wir werden von der Übung bestimmt ein gutes Feedback aller Beteiligten bekommen“, resümierte Martin Burst (Stellvertretender Leiter der Werkfeuerwehr und Leiter der technischen Einsatzgruppe). 
„Übungen wie diese sind für uns zur Erstellung neuer Rettungskonzepte enorm wichtig. Das heutige Szenario war für uns sehr wertvoll und bringt sowohl uns als auch das Deutsche Rote Kreuz sehr viel weiter!“.


Um 18 Uhr wurde der angenommene Alarm ausgelöst. Kurz darauf traf Uli Hofmaier (Leiter der Werkfeuerwehr) ein, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Die Brandsimulation betraf je einen Elektroverteiler im Flur und auf der Station im ersten Stock. 

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