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13.01.2018  um 08:24 Uhr  Technische Hilfe klein  - Mundingen, Christian-Herbst Strasse  mehr ...
11.01.2018  um 17:38 Uhr  Technische Hilfe klein  - Emmendingen, Franz-Jos. Baumgartner Strasse  mehr ...
10.01.2018  um 18:47 Uhr  Technische Hilfe klein  - Wasser, Glimpenheimer Strasse  mehr ...
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EMMENDINGEN. Für die Feuerwehr Emmendingen endete 2017 so, wie 2018 begann: Mit Arbeit. Fünf Einsätze meldet Kommandant Ralf Kesselring in der Zeit zwischen 23.35 und 1.30 Uhr in der Neujahrsnacht. Rund 45 Feuerwehrleute waren dabei im Einsatz.

147583724-h-720Der erste Einsatz galt einer brennenden Thujahecke in Kollmarsreute.

Infolge des trockenen Wetters brannte die Hecke so schnell ab, dass der Feuerwehr nur noch Restlöscharbeiten blieben. Mehr Arbeit machte ein Flächenbrand, der um 0.06 Uhr gemeldet wurde: Im Bereich Herrschaftsacker/Georg Karcher-Straße war ein Stoppelfeld in Brand geraten. Wahrscheinlich, so Kesselring, waren Feuerwerkskörper die Brandursache: "Die sind uns noch um die Ohren geflogen." Auch die Anfahrt war nicht ohne: Viele Feierwillige zünden ihre Raketen mitten auf der Straße. "Dann müssen wir anhalten", sagt Kesselring. Nicht nur, weil die Hobby-Feuerwerker selbst auf der Straße stehen: "Wir können ja nicht durch ein Feuerwerk fahren."

Ein "Irrflug" eines Feuerwerkskörpersdürfte auch die Ursache für den Brand auf einem Balkon an der Romaneistraße gewesen sein: Dort gelagerte Gelbe Säcke waren in Brand geraten.

Am Kreisverkehr Hochburgerstraße/Tennenbacher Straße brannte ein Karton – der war schnell gelöscht und der Kreisverkehr daraufhin aufgeräumt wie selten nach einer Silvesternacht. Schließlich brannte auf dem Festplatz Abfall auf Festplatz. Insgesamt waren die Feuerwehrabteilungen Kollmarsreute, Maleck-Windenreute und Emmendingen bis gegen 1.30 Uhr am Neujahrstag im Einsatz, so Kesselring.


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kranz.bild

Sichere Weihnachtszeit: Zehn Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Zehn einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

 

  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

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Koordiniert und reibungslos

Die Emmendinger Feuerwehr probte in großem Stil die Evakuierung des Kreiskrankenhauses.

Foto: Benedikt Sommer

EMMENDINGEN. Was tun, wenn’s im Krankenhaus brennt. Die Freiwillige Feuerwehr Emmendingen probte dazu am Samstag im Kreiskrankenhaus den Ernstfall, der so hoffentlich nie eintritt. Personal und Kernstadtwehr stellten sich einem angenommenen Brand, der laut Drehbuch auf einer Station ausgebrochen war. Vorrang hatte dabei die Evakuierung der bedrohten Patienten.

In wenigen Lebenslagen ist der Mensch hilfloser, als als Patient im Krankenhaus. Geschwächt, verletzt, sediert, oft immobil, ist er auf Hilfe angewiesen. Kommt es in dieser Ausgesetztheit zu einem Notfall, entsteht schnell ein Szenario, das nicht nur den Verantwortlichen nächtliche Albträume bereitet. Gut, wenn in einem solchen Fall alle Beteiligten auf eingespielte Handlungsmuster und verinnerlichte Routinen zurückgreifen können.

"Dass die Übung überhaupt stattfand, das ist der erste positive Punkt an diesem Nachmittag", begann daher auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Engelbert Kläger zu Recht am Übungsende sein Fazit. 

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