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17.11.2017  um 08:04 Uhr  Technische Hilfe DL  - Emmendingen, Am Festplatz  mehr ...
15.11.2017  um 17:58 Uhr  Brandmeldealarm  - Emmendingen, Metzger Gutjahr Strasse  mehr ...
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Wetterdienst warnt vor hoher Waldbrandgefahr – Forstamt gibt Verhaltenstipps

Das schöne Wetter bedeutet hohe Waldbrandgefahr. Das Forstamt bittet daher um erhöhte Aufmerksamkeit, wenn man sich im Wald aufhält. Besondere Vorsicht ist beim Grillen angesagt.

FlächenbrandDer Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe voraus. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf daher auf keinen Fall Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Dazu sollte ein Kanister mit Wasser zur Grillausrüstung gehören.


Im Wald ist Rauchen grundsätzlich nicht gestattet, darauf weist das städtische Forstamt hin. Brandgefahr geht aber auch von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben aus, oder von Zigarettenkippen, die entlang von Straßen achtlos aus dem Autofenster geworfen werden.

Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkw dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen, da heiße Auspuffteile ihn leicht entzünden können. 
Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) zu informieren.

Die schnelle Information über einen Brandherd und beschleunigt die Bekämpfung und mindert damit auch das Ausmaß der Schäden sowie Gefahren für Natur und Mensch , so das Forstamt. Dabei ist eine präzise Ortsbeschreibung wichtig, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen. Für die Ortsbeschreibung hilfreich sind zum Beispiel die Rettungspunkte des Forstamtes, allgemein bekannte Parkplätze, Namen von Waldwegen oder Beschilderungen von Wanderwegen und Mountainbike-Strecken.

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Funkzentrale für Feuerwehr

Die Umstellung auf Digitalfunk und Defekte am alten System machen die Anschaffung erforderlich.

EMMENDINGEN. Die Feuerwehr bekommt eine neue Funkzentrale für knapp 102 000 Euro. Das beschloss der Hauptausschuss am Donnerstag in öffentlicher Sitzung. Bisher funkt die Feuerwehr mit analoger Technik. Weil aber der Landkreis zum Jahresende auf einen bundesweit einheitlichen Digitalfunk umstellt, zieht die Feuerwehr mit.

Sie tut es gern, funktioniert bei der alten Anlage doch vieles nicht mehr. "Seit 2006 wartet Deutschland auf Digitalfunk", erklärte Stadtkommandant Ralf Kesselring, warum die Feuerwehr zugewartet hatte, obwohl das die Arbeit umständlicher machte: Für die defekte Alarmierung wurde ein analoger Funkhörer zur Überbrückung gekauft und die Dokumentation lief teils über die Leitstelle, teils per Hand, weil die Sprachaufzeichnung ausgefallen war. Lang war seine Liste der defekten Geräte – vor zweieinhalb Jahren fing’s sogar in der Technik zu rauchen an. Gelöscht war schnell, die Schäden wurden aber nicht weniger.

Die Funkzentrale ist das Informationszentrum bei Einsätzen. Wenn die Feuerwehr gerufen wird, sitzt dort mindestens ein Mitarbeiter. Er organisiert, wenn vor Ort mehr Manpower oder Material benötigt werden, sorgt für Nachalarmierungen, die Versorgung der Einsatzkräfte und den Nachschub. Bei Großbränden, Unwetter oder einer Suchaktion ist die Führungsgruppe mit vier Leuten dort; sie übernehmen auch die Kommunikation mit anderen Behörden und Organisationen wie Polizei, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk, Rathaus oder Landratsamt. Künftig stehen dafür zwei EDV-gestützte Arbeitsplätze mit je einem Funkgerät und ein weiterer Platz zur Verfügung. Die Sprachaufzeichnung erfolgt ebenfalls digital, die Alarmierung bleibt allerdings – wie im Landkreis – zunächst analog und wird repariert.

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317 Mal rückte die Feuerwehr aus

Die Abteilung Emmendingen hielt im Gerätehaus Rückblick auf das vergangene Jahr / Ralf Kesselring und Alwin Schlegel in ihren Ämtern bestätigt.

EMMENDINGEN. "Die Feuerwehr Emmendingen wurde im Jahr 2016 durchschnittlich alle 27 Stunden und 30 Minuten alarmiert", berichtete Schriftführer Patrick Kleiser bei der Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Emmendingen im fast voll besetzten Gerätehaus. Insgesamt rückte die Kernstadtwehr im Jahr 2016 zu 317 Einsätzen aus, darunter auch zu zwei Großbränden.

Dazu gab es neun Fahrzeugbrände, 27 Klein- und Mittelbrände und 120 Technische Hilfeleistungen klein, zum Beispiel Türöffnungen für Menschen in Not. Hinzu kamen Einsätze bei Verkehrsunfällen, Verunreinigung von Straßen und Gewässern oder Brandsicherheitswachen. "Bei den insgesamt 317 Einsätzen konnten 23 Personen gerettet werden. Für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät", informierte Schriftführer Patrick Kleiser in seinem Bericht.

Es vergehe kein Tag, an dem nichts passiere, sagte Abteilungskommandant Ralf Kesselring. Dennoch betonte er: "Von größeren Einsätzen sind wir bis auf drei verschont geblieben." Kesselring sagte, er sei glücklich, 66 Feuerwehrleute hinter sich zu haben. Er lobte aber auch deren Familien. "Das Zusammenspiel mit der Stadt klappt reibungslos", so Kesselring weiter.

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