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15.09.2017  um 09:22 Uhr  Technische Hilfe DL  - Emmendingen, Landvogtei  mehr ...
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Was bedeutet die Rauchmelderpflicht für die Feuerwehr?

Seit einem Jahr besteht die Rauchmeldepflicht im Land, flächendeckend müssen alle Wohnungen nachgerüstet sein. Wie wirkt sich das auf die Arbeit der Feuerwehr aus? Dazu Stadtbrandmeister Ralf Kesselring im Interview.

Bild: dpa

Seit einem Jahr gilt die Rauchmelderpflicht für sämtliche Wohnungen: In allen Schlaf- und Zugangsräumen müssen die kleinen Apparate an der Decke hängen, die auf Rauch reagieren und dann ein durchdringendes Geräusch von sich geben. Wie wirkt sich das auf die Arbeit der Emmendinger Feuerwehr aus? Sylvia-Karina Jahn sprach mit Stadtkommandant Ralf Kesselring – der gerade von einem Fehlalarm in einem Einkaufszentrum zurückkam.

BZ: Seit einem Jahr sollten Rauchmelder in allen Wohnungen installiert sein. Hat das aus Ihrer Sicht funktioniert?

Kesselring: Was wir so mitkriegen, schon. Und die daraus resultierenden Einsätze sind in den seltensten Fällen negativ:

Es gibt immer einen Grund. Durch eine automatisierte Branddetektion durch Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmelder werden Menschenleben geschützt und größerer Brandschaden vermieden.


BZ: Aber immer wieder lösen Brandmeldeanlagen Fehlalarm aus, die Feuerwehr muss anrücken, nachgucken, ob nicht, wo der Rauch gemeldet wird, auch ein Feuer ist … Wie oft haben Sie solche Einsätze, die sich dann als überflüssig herausstellen?

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Feuerwehren geben Tipps für sicheres Silvester 

Arbeitsreichste Nacht des Jahres für 1,3 Millionen Feuerwehrangehörige

Berlin – Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. „Den Großteil der Einsätze in dieser Nacht machen Brände aus“, berichtet Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV). Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. 

Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. „Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern“, erklärt Ackermann. Allein in Berlin verletzen sich nach Feuerwehrangaben jedes Jahr rund 500 Personen in der Silvesternacht.

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Sichere Adventszeit: neun Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

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