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13.01.2018  um 08:24 Uhr  Technische Hilfe klein  - Mundingen, Christian-Herbst Strasse  mehr ...
11.01.2018  um 17:38 Uhr  Technische Hilfe klein  - Emmendingen, Franz-Jos. Baumgartner Strasse  mehr ...
10.01.2018  um 18:47 Uhr  Technische Hilfe klein  - Wasser, Glimpenheimer Strasse  mehr ...
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Auf Kurs für Gold, Silber und Bronze

19 Wehren aus dem Landkreis bei Prüfung für Leistungsabzeichen.

EICHSTETTEN. Konzentration, Sorgfalt, Schnelligkeit, aber auch Freude an der Teamarbeit standen im Vordergrund bei den Leistungsübungen in Bronze, Silber und Gold für die Feuerwehren des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, deren Gastgeber die Freiwillige Feuerwehr Eichstetten war. Das große Banner mit dem Slogan "Ehrensache! Ehrenamt! Eichstetten", das die Gäste schon von weitem begrüßte, galt dabei als Statement für alle teilnehmenden Wehren, die sich in den Dienst einer guten und so überaus wichtigen Sache stellen.


124463339Insgesamt 19 Feuerwehren des Landkreises nahmen mit einer Rekordzahl von 41 Gruppen an den Leistungsübungen teil, um die begehrten Abzeichen in Empfang zu nehmen. Das Szenario für die Bronze-Anwärter war eine offene Scheune, vor der gelagerter Sperrmüll in Brand geraten war. Das Feuer drohte durch ein offenstehendes Fenster auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Ein Mensch im ersten Obergeschoss musste abgeseilt werden. Für diesen Löschangriff hatten die Teilnehmer sieben Minuten Zeit. Die Silber-Prüflinge hatten ein zweigeschossiges Wohnhaus vor sich, in dessen Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen war, das auf das Dach überzugreifen drohte. Die Löschwasserversorgung erfolgte über einen Löschteich. Hier durften sich die Prüflinge maximal acht Minuten Zeit lassen. Die Gruppen, die mit Gold nach Hause fahren wollten, bekamen die Aufgabe, den Brand in der Garage eines zweigeschossigen Wohnhauses zu löschen, wobei Schaum zum Einsatz kam. Im Obergeschoss machte sich eine Person bemerkbar, die um Hilfe rief und gerettet werden musste.

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Gasaustritt bei Betanken der Flüssiggastankstelle

GasaustrittUm die Mittagszeit war eine Speditionsfirma mit der Befüllung des Flüssiggasvorratstank bei der Firma Tankhof Grün an der Bundesstraße in Mundingen beschäftigt. Aus ungeklärter Ursache wurde der Vorratstank mit zu viel Flüssiggas befüllt, so dass das Überdruckventil auslöste und größere Mengen Flüssiggas freisetzte. Das Flüssiggas strömte unter anderem in den Werkstattbereich einer benachbarten Lackierfirma. Ein Mitarbeiter der Tankstelle informierte umgehend über den Notruf 112 die Integrierte Leitstelle Emmendingen, die sofort den Gefahrgutzug der Feuerwehr Emmendingen den, den Chemie-Fachberater Dr. Christian Schlenk sowie den Kreisbrandmeister Jörg Berger alarmierte.

Die Einsatzstelle wurde wegen der Explosionsgefahr weiträumig abgesperrt, die Polizei veranlasste umgehend die Vollsperrung der B3 von der Mundinger Kreuzung bis zur Einmündung Am Stockert. Mit Gasmessgeräten wurde der Gefahrenbereich permanent überwacht und die angrenzenden Betriebe vorsichtshalber evakuiert. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz mit Wasser, Schaum und Pulver sicher. Nach Absprache mit der Spedition und dem Chemie-Fachberater wurde entschieden den Gastank abblasen zu lassen und zeitgleich über einen Tankwagen den Vorratstank abzupumpen. Die Maßnahmen zeigten Wirkung und nach ca. einer Stunde war der Fülldruck der Anlage wieder auf Normaldruck gefallen. Die Tankanlage konnte im Anschluss wieder an den Betreiber übergeben werden, der diese jedoch vorerst außer Betrieb nahm. Um 13:36 Uhr konnte die Feuerwehr wieder komplett abrücken und die Vollsperrung der B3 aufgehoben werden.

Im Einsatz waren der Gefahrgutzug der Feuerwehr Emmendingen mit 36 Mann und 5 Fahrzeugen, Chemie-Fachberater Dr. Christian Schlenk (Feuerwehr Denzlingen), Kreisbrandmeister Jörg Berger, das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, die Polizei mit mehreren Streifenwagen.

 

Übung dient der Betriebserkundung

Die neue Logistikhalle der Firma Textilpflege Wolfsperger in Emmendingen war Objekt einer Großaktion der Feuerwehr. 

Rund 60 Feuerwehrleute mit insgesamt acht Fahrzeugen aus Emmendingen, der Abteilungswehr Wasser und aus Teningen probten an der neuen Logistikhalle der Emmendinger Traditionsfirma Textilpflege Wolfsperger, den Ernstfall.

Alte Liebe rostet nicht, sagten sich die Mitglieder der Geschäftsleitung der Firma Wolfsperger und der Emmendinger Feuerwehr. Siegfried Wolfsperger, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung, war 22 Jahre selbst aktiver Wehrmann in der Emmendinger Feuerwehr. "Unser Unternehmen hat eine hohe Brandlast, wir investierten daher im neuen Logistikgebäude mit 1500 Quadratmeter Logistikfläche in modernste Brandschutztechnik", sagt Stephan Wolfsperger. Zudem sei es im Ernstfall für alle Beteiligenden ein enormer Vorteil, wenn sich die Feuerwehrleute in den Betriebsräumen und der Umgebung auskennen.

122646086-p-590 450Im Übungsdrehbuch angenommen wurde, dass ein Lkw Schmutzwäsche anlieferte. Der Fahrer suchte kurz die Toilette auf, während dieser Zeit gab es eine Selbstentzündung der Wäsche auf dem Laster. Die Flammen griffen rasch auf das Gebäude über. "Das ist durchaus möglich, versichern Stephan Wolfsperger und Brandexperten.


Die Brandmeldeanlage schlug sofort Alarm. Inzwischen waren die ersten Wehrleute und Mitglieder der Jugendfeuerwehr eingetroffen. Sie sollten später bei der Rettungsaktion mitwirken. Die Jugendfeuerwehrleute Johannes Proski, Dennis und Jannik Bäumker übernahmen die Rolle der Mitarbeiter, die während einer Arbeitspause auf der Dachterrasse von dem Brand eingeschlossen wurden. Während der Übung lief der Betrieb für die etwa 80 Mitarbeiter weiter.

Gespanntes Abwarten, nichts tat sich. Plötzlich kam ein Funkspruch: In der Flüchtlingsunterkunft auf der Hochburg wurde Feueralarm durch eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehrfahrzeuge wurden auf die Hochburg umgeleitet. Doch glücklicherweise erwies er sich als ein Fehlalarm.

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