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15.09.2017  um 09:22 Uhr  Technische Hilfe DL  - Emmendingen, Landvogtei  mehr ...
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Fast jeden Tag ein Einsatz

Die Gesamtwehr der Feuerwehr Emmendingen blickte auf das Jahr 2015 zurück Ehrungen

Emmendingen. Was wäre die Stadt ohne ihre Feuerwehr?

Die Kameraden löschen nicht nur Brände und retten Menschen, sondern kümmern sich um auslaufende Kraftstoffe, sichern Unfallstellen oder befreien exotische Spinnen aus Bananenkisten eines Supermarkts. Für Emmendingen sind die Feuerwehrleute im wörtlichen Sinne die Männer für alle Fälle. Die Bedeutung ist also enorm. Und was allzu gerne vergessen wird: die Kameraden tun ihren Job ehrenamtlich.

 

Derzeit verfügt die Stadt über fünf Feuerwehrabteilungen mit 163 Männern und Frauen. Die größte ist die Kernstadtwehr Emmendingen mit ihren drei Truppenzügen. Dazu stellen die Ortschaften vier weitere Abteilungen. Gemeinsam bilden sie die Gesamtwehr.

Am Freitagabend fand in der Elzhalle deren Jahreshauptversammlung statt. Dabei blickte die Vorstandschaft auf das Jahr 2015 zurück. Fast alle aktiven Kameraden sowie ein Großteil der 44 Senioren und 49 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr nahmen daran teil.

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Wasser Marsch im Wald von Wasser

Die Feuerwehren aus Wasser und Reute haben bei einer gemeinsamen Übung ihr Können unter Beweis gestellt.

WASSER/REUTE. Um 17.25 Uhr, also fünf Minuten zu früh, "um den Stressfaktor zu erhöhen", meldete Jürgen Bauer, Abteilungskommandant der Feuerwehr Wasser, "starke Rauchentwicklung am Waldgebiet Senden" an der B 3 kurz vor der Abzweigung nach Reute. Das war das Szenario der Übung am Samstag.

Bereits vier Minuten später traf der stellvertretende Kommandant aus Wasser und Einsatzleiter, Robert Bubber ein, weitere zwei Minuten später fuhr das erste Tanklöschfahrzeug in Position. Auch wenn bei dieser Übung die Geschwindigkeit nicht unbedingt eine Rolle spielte, konnten die Verantwortlichen mit dem Übungsbeginn sehr zufrieden sein – bereits zwei Minuten später begann das erste von letztlich drei Rohren Wasser hinter die durch ein Flatterband abgesteckte Brandgrenze zu spritzen.

Mit der "ganz im Kleinen vorbereitete Übung", so Bauer, wollte man die kritischen Probleme bei der Bewältigung einer typischen, bei Trockenheit auftretenden Gefahrensituation durchspielen. Unterstützung erhielten die Männer aus Wasser durch zwei Löschfahrzeuge mit Wassertanks unter Leitung des stellvertretenden Kommandanten Alwin Schlegel aus Emmendingen.

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Kaum ein Tag, an dem nichts passiert

Die Feuerwehr hat auch in Emmendingen immer mehr Probleme freiwillige Helfer zu finden, während die Zahl der Einsätze zunimmt. 

Ein Feuerwehrmann beim Großbrand im Februar 2012 in Windenreute

EMMENDINGEN. Noch ist die Emmendinger Feuerwehr personell gut aufgestellt, doch Stadtkommandant Ralf Kesselring sieht vor dem Hintergrund deutlich sinkender Helferzahlen und einer stetig steigenden Zahl von Einsätzen dringenden Handlungsbedarf. Der aktuellen Mannschaftsstärke gab Kesselring am Dienstagabend im Gemeinderat die Note "ausreichend". Mit einer Werbekampagne unter dem Motto "Feuerwehr erleben" wollen die Brandschützer nun gegensteuern und neue Mitglieder gewinnen.

 

Die Struktur der fünf Wehren
Mit ihren insgesamt fünf Abteilungen, dem ABC-Zug und der Jugendfeuerwehr verfügt die Gesamtwehr derzeit über 255 Helfer, darunter 43 in der Jugendfeuerwehr und 41 in der Altersabteilung. Noch vor vier Jahren waren es 275. Die Zahl der Aktiven sank damit um rund zehn Prozent – für Kesselring ein alarmierendes Zeichen einer landesweit zu beobachtenden Entwicklung weg vom gefährlichen und zeitaufwendigen Ehrenamt: "Das ist kein Emmendinger Phänomen". Vor allem bei Jugendlichen kann die Feuerwehr angesichts zahlreicher konkurrierender Freizeitangebote und dem Ganztagsunterricht immer weniger punkten.

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