Get Adobe Flash player
20.11.2017  um 13:08 Uhr  Fahrzeugbrand  - Emmendingen, Bahnhofstrasse  mehr ...
17.11.2017  um 08:04 Uhr  Technische Hilfe DL  - Emmendingen, Am Festplatz  mehr ...
15.11.2017  um 17:58 Uhr  Brandmeldealarm  - Emmendingen, Metzger Gutjahr Strasse  mehr ...
Banner

Gasaustritt bei Betanken der Flüssiggastankstelle

GasaustrittUm die Mittagszeit war eine Speditionsfirma mit der Befüllung des Flüssiggasvorratstank bei der Firma Tankhof Grün an der Bundesstraße in Mundingen beschäftigt. Aus ungeklärter Ursache wurde der Vorratstank mit zu viel Flüssiggas befüllt, so dass das Überdruckventil auslöste und größere Mengen Flüssiggas freisetzte. Das Flüssiggas strömte unter anderem in den Werkstattbereich einer benachbarten Lackierfirma. Ein Mitarbeiter der Tankstelle informierte umgehend über den Notruf 112 die Integrierte Leitstelle Emmendingen, die sofort den Gefahrgutzug der Feuerwehr Emmendingen den, den Chemie-Fachberater Dr. Christian Schlenk sowie den Kreisbrandmeister Jörg Berger alarmierte.

Die Einsatzstelle wurde wegen der Explosionsgefahr weiträumig abgesperrt, die Polizei veranlasste umgehend die Vollsperrung der B3 von der Mundinger Kreuzung bis zur Einmündung Am Stockert. Mit Gasmessgeräten wurde der Gefahrenbereich permanent überwacht und die angrenzenden Betriebe vorsichtshalber evakuiert. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz mit Wasser, Schaum und Pulver sicher. Nach Absprache mit der Spedition und dem Chemie-Fachberater wurde entschieden den Gastank abblasen zu lassen und zeitgleich über einen Tankwagen den Vorratstank abzupumpen. Die Maßnahmen zeigten Wirkung und nach ca. einer Stunde war der Fülldruck der Anlage wieder auf Normaldruck gefallen. Die Tankanlage konnte im Anschluss wieder an den Betreiber übergeben werden, der diese jedoch vorerst außer Betrieb nahm. Um 13:36 Uhr konnte die Feuerwehr wieder komplett abrücken und die Vollsperrung der B3 aufgehoben werden.

Im Einsatz waren der Gefahrgutzug der Feuerwehr Emmendingen mit 36 Mann und 5 Fahrzeugen, Chemie-Fachberater Dr. Christian Schlenk (Feuerwehr Denzlingen), Kreisbrandmeister Jörg Berger, das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, die Polizei mit mehreren Streifenwagen.

 

Übung dient der Betriebserkundung

Die neue Logistikhalle der Firma Textilpflege Wolfsperger in Emmendingen war Objekt einer Großaktion der Feuerwehr. 

Rund 60 Feuerwehrleute mit insgesamt acht Fahrzeugen aus Emmendingen, der Abteilungswehr Wasser und aus Teningen probten an der neuen Logistikhalle der Emmendinger Traditionsfirma Textilpflege Wolfsperger, den Ernstfall.

Alte Liebe rostet nicht, sagten sich die Mitglieder der Geschäftsleitung der Firma Wolfsperger und der Emmendinger Feuerwehr. Siegfried Wolfsperger, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung, war 22 Jahre selbst aktiver Wehrmann in der Emmendinger Feuerwehr. "Unser Unternehmen hat eine hohe Brandlast, wir investierten daher im neuen Logistikgebäude mit 1500 Quadratmeter Logistikfläche in modernste Brandschutztechnik", sagt Stephan Wolfsperger. Zudem sei es im Ernstfall für alle Beteiligenden ein enormer Vorteil, wenn sich die Feuerwehrleute in den Betriebsräumen und der Umgebung auskennen.

122646086-p-590 450Im Übungsdrehbuch angenommen wurde, dass ein Lkw Schmutzwäsche anlieferte. Der Fahrer suchte kurz die Toilette auf, während dieser Zeit gab es eine Selbstentzündung der Wäsche auf dem Laster. Die Flammen griffen rasch auf das Gebäude über. "Das ist durchaus möglich, versichern Stephan Wolfsperger und Brandexperten.


Die Brandmeldeanlage schlug sofort Alarm. Inzwischen waren die ersten Wehrleute und Mitglieder der Jugendfeuerwehr eingetroffen. Sie sollten später bei der Rettungsaktion mitwirken. Die Jugendfeuerwehrleute Johannes Proski, Dennis und Jannik Bäumker übernahmen die Rolle der Mitarbeiter, die während einer Arbeitspause auf der Dachterrasse von dem Brand eingeschlossen wurden. Während der Übung lief der Betrieb für die etwa 80 Mitarbeiter weiter.

Gespanntes Abwarten, nichts tat sich. Plötzlich kam ein Funkspruch: In der Flüchtlingsunterkunft auf der Hochburg wurde Feueralarm durch eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehrfahrzeuge wurden auf die Hochburg umgeleitet. Doch glücklicherweise erwies er sich als ein Fehlalarm.

Weiterlesen...

 

Kind stürzt mit Fahrrad in die Elz – Feuerwehr kann es retten 

Ein Kind stürzt mit dem Fahrrad auf dem Elzdamm bei Wasser und fällt in die Elz. Die Feuerwehr kann das Kind mit Unterstützung von Sanitätern und eines Notarztes retten. IMG 7630

Wie die Feuerwehr am späten Nachmittag mitgeteilt hat, wurde sie gegen 14.50 Uhr mit der Polizei und dem Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert. Ein Kind war mit dem Fahrrad vom Elzdamm abgekommen und in die Elz gestürzt.

Das Kind war mit einer Betreuerin der Esther-Weber-Schule in Wasser auf einer Radtour unterwegs und dabei in den unbefestigten Rand des Elzdammes gekommen. Es konnte sich nicht mehr auf dem Fahrrad halten und stürzte in den Fluss.

Kind kann Mithilfe eines Schlauchboots gerettet werden. Mit der Betreuerin und einigen Passanten konnte das Kind auf eine Insel in der Elz gebracht werden. Zur medizinischen Erstversorgung machten sich zwei Sanitäter des Roten Kreuzes zu Fuß durch die Elz auf den Weg.


Die Feuerwehr machte sich unterdessen daran, die Rettung des Kindes vorzubereiten. Mit Hilfe eines Schlauchboots wurde eine Möglichkeit geschaffen, das Kind ans Ufer zu bringen, wo inzwischen ein Notarzt für eine erste Untersuchung des Kindes vor Ort bereitstand. Darüber hinaus bargen die Feuerwehrleute das Fahrrad aus dem Wasser der Elz und brachten es zurück zur Schule. Die Rettungsaktion dauert nach Angaben der Feuerwehr insgesamt eine Stunde.

 

Quelle: bz-online / Bild: Feuerwehr