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Christian Leiberich wird Kreisbrandmeister und Chef des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz. 

Der 39-Jährige löst Jörg Berger als obersten Feuerwehrmann im Kreis ab.

Der Kreistag hatte Leiberich am 12. März in nicht öffentlicher Sitzung gewählt, am Montagabend gab Landrat Hanno Hurth den Beschluss bekannt.

Leiberich stammt aus Crailsheim und ist Feuerwehrmann in der fünften Generation – "mein Sohn ist elf und ist auch schon dabei", sagt er. Der Diplom-Verwaltungswirt arbeitet derzeit beim Regierungspräsidium (RP) in Freiburg als feuerwehrtechnischer Sachbearbeiter und ist ehrenamtlicher Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg-Wiehre.

Seine Bewerbung bezeichnet der Gundelfinger als logischen Schritt. "Emmendingen liegt in der Nähe, die Feuerwehr im Kreis ist sehr gut aufgestellt und gut geführt." Er freue sich auf die Basisarbeit. "Beim RP ist man manchmal schon etwas weiter weg", sagt er. Leiberich tritt das Amt zum 1. Oktober an, einen Monat später geht sein Vorgänger Jörg Berger in den Ruhestand.

Berger trat 1971 in Denzlingen in die Wehr ein. 1989 übernahm er die Leitung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, 1994 wurde er Kreisbrandmeister. Berger ist seit 2011 Träger des Feuerwehr-Ehrenkreuzes der Sonderstufe – diese Auszeichnung wird im Land ein- bis zweimal jährlich verliehen.



Quelle: bz-online / Patrik Müller

 

Foto: G. VossEmmendinger Feuerwehr hat fast alle 24 Stunden einen Einsatz

354 mal rückte die Emmendinger Gesamtwehr im vergangenen Jahr aus. Es war ein eher ruhigeres Jahr – das wurde in der Jahreshauptversammlung deutlich.

Zu 354 Einsätzen rückte die Gesamtwehr im Jahr 2017 aus. Das ist im Durchschnitt alle 24 Stunden und 45 Minuten. Dies teilte der stellvertretende Kommandant Alwin Schlegel bei der Hauptversammlung in der Neumattenhalle mit. An Brandeinsätzen waren es 60, an technischen Hilfen 113. Insgesamt 47 Mal rückte die Feuerwehr aus, nachdem Brandmeldeanlagen Alarm schlugen. Tagsüber zwischen 6 und 18 Uhr waren es 225 und zwischen 18 und 6 Uhr 129 Einsätze. Es war gemäß den Zahlen verhältnismäßig ein ruhiges Jahr: "Wir sind von schweren Dingen verschont geblieben," sagte Kommandant Ralf Kesselring. Kreisbrandmeister Jörg Berger glaubt, die Anzahl der Mittel- und Großbrände sei wegen der Brandmelder zurückgegangen.


Aber es gab acht Verkehrsunfälle, zu denen die Feuerwehr ausrücken musste, etwa im Februar zwischen Freiamt-Mußbach und Landeck, als die Wehr den Fahrer aus dem deformierten Auto befreite. Dagegen gab es im März keine Rettung mehr für eine Kameradin des DRK-Ortsvereins Teningen, als sich auf der A5 in Fahrtrichtung Freiburg aus ungeklärter Ursache ein Mannschaftswagen des DRK mit acht Personen sich überschlug. 
"Die Leistung der Feuerwehr kann nur der einschätzen, der sie selbst in Anspruch nehmen muss", sagte OB-Stellvertreter Joachim Saar. Die Feuerwehr setze bei ihren Einsätzen ihr Leben ein, aber selbst Türöffnungen seien nicht immer eine leichte Übung: Es könnte eine kranke oder hilflose Person oder gar ein Verstorbener dahinterliegen. Ende April gab es eine Waldbrandübung in der Teninger Allmend mit Reute und der Jugendfeuerwehr aus Wasser. Die Aktivitäten der Feuerwehr sind aber nicht auf Einsätze beschränkt, sie engagiert sich auch für Leben und Geselligkeit im Ort. So nimmt die Jugendfeuerwehr jedes Jahr an der Stadtputzete teil, die Abteilungen organisieren Theaternachmittage, Hocks und Feste. Grund zur Freude gab es beim Richtfest für das Mundinger Gerätehaus. Das zweigeschossige Gebäude ist 429 Quadratmeter groß, hat Platz für drei Fahrzeuge und weist Schulungsraum, Umkleide- und Sanitärbereich auf.

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